Was für ein fantastisches Gefühl, wenn sich monatelange Arbeit, Recherchen, Stöbern in Archiven und scheinbar endlose Schreibphasen schließlich auszahlen… Seit September haben wir – die Geschichts-AG und zwei Elftklässlerinnen – intensiv an den Beiträgen für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gearbeitet. Schon vor Schuljahresbeginn hatten wir erfahren, dass das diesjährige Thema „Bis hierhin und nicht weiter – Grenzen in der Geschichte“ lauten würde – und waren sofort Feuer und Flamme.
Wir teilten uns in zwei Teams auf: Leo Dangel und Jan Julius Brzoska (beide 10. Klasse) widmeten sich den alten Schulordnungen unseres Gymnasiums und analysierten diese im historischen und sozialen Kontext der jeweiligen Zeit. Elisabeth Ahlf und ich (11. Klasse) hingegen forschten zu Bertha Benz – einer Frau, die viel zu selten im Mittelpunkt steht – und untersuchten, inwiefern sie sowohl gesellschaftliche als auch mobile Grenzen überwand.
Unsere Arbeit wurde mit Erfolg gekrönt: Leo und Jan Julius wurden mit einem Landespreis ausgezeichnet, Elisabeth und ich erhielten einem Förderpreis, welche mit einem Preisgeld von 500, beziehungsweise 200 Euro dotiert waren.
Am Montag, den 21. Juli 2025, fuhren wir also gemeinsam mit unserer Projektbetreuerin Frau Sandra Barthel und Frau Katja Schmitt zur feierlichen Preisverleihung nach Stuttgart.
Im wunderschönen „Weißen Saal“ des Neuen Stuttgarter Schlosses wurden Leo und Jan Julius auf die Bühne gerufen. Unter tosendem Applaus nahmen sie ihren wohlverdienten Landespreis entgegen, und schüttelten Theresa Schopper, der Ministerin für Kultur, Bildung und Sport von Baden-Württemberg persönlich die Hand. Auch Elisabeth und ich wurden angemessen gewürdigt und mit Applaus beschenkt. Besonders schön: Eine junge Jazzband begleitete die Preisverleihung musikalisch und sorgte für eine großartige Atmosphäre.
Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Barthel, die uns mit unfassbar viel Engagement, Geduld und Herzblut begleitet hat. Ohne sie wären unsere Projekte wohl nie in dieser Form entstanden – und vermutlich auch nicht prämiert worden.
Vielen Dank für diese unvergessliche Erfahrung und Glückwunsch an uns alle!
Johanna Heggemann, J1