Am 11.12.2026 trafen sich Schüler*innen der 8. Klassen, die am Austausch teilnahmen, mit Frau Rieger und Frau Calcagno, um gemeinsam zum Ankerplatz in Ladenburg zu laufen. Dort nahmen wir voller Neugier und Vorfreude unsere Austauschschüler*innen in Empfang.
Gemeinsam haben wir einige Ausflüge gemacht, allerdings hat die französische Gruppe auch Aktivitäten ohne ihre Austauschpartner*innen unternommen. Das Wochenende wurde in den Familien verbracht und viele nutzten die Gelegenheit, mit ihren französischen Gästen einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Sieben Tage nach Ankunft hieß es abends dann vorerst „Abschied nehmen“.
Am 18. März war es endlich so weit und wir trafen uns gegen 8:00 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof. Von dort ging es mit dem ICE schließlich los Richtung Frankreich. Nach einem Zwischenstopp mit Aufenthalt in Paris erreichten wir um 16:30 Uhr Quimper, wo unsere Austauschschüler*innen uns bereits am Bahnsteig erwarteten. Der erste Tag war für alle erst einmal ungewohnt, doch das änderte sich durch ein kleines gemeinsames Frühstück und eine Rallye durch die Stadt. Im Anschluss besuchte die deutsche Gruppe ein Keramikmuseum. Freitags ging es für uns Deutsche nach Sarzeau (Besuch einer Burg) und danach nach Vannes, wo wir auf eigene Faust die Stadt besichtigen konnten. Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. So erlebte jeder und jede etwas anderes. Trotzdem ähnelten sich viele Berichte am Montag, denn die meisten waren am Strand oder in einer Crêperie gewesen. Einige hatten auch das Wochenende in kleinen Gruppen oder mit Freunden verbracht.
Die Austauschpartner*innen hielten Kontakt zueinander und versuchten auf unsere Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. In den darauffolgenden Tagen schauten wir uns ein Segelmuseum, eine kleine Insel (Île de Batz) und die Städte Roscoff und Concarneau an. Unseren letzten Tag verbrachten wir wieder nur in der deutschen Gruppe. Wir besuchten ein Fischerdorf, uns wurde die dazugehörige Auktionshalle und einige Fische, die dort verkauft werden, gezeigt und zum Schluss durften wir noch Algen probieren.
Den Abend verbrachten wir in den Familien, wo uns zunehmend bewusst wurde, wie stark wir unser Französisch verbessert hatten. Am nächsten Tag, den 27. März, ging es dann wieder nach Hause. Der Austausch war zwar jetzt vorbei, doch viele hatten bereits mit ihren Gastfamilien ausgemacht sich mal wiederzusehen. Bei diesem Austausch sind sehr viele schöne neue Freundschaften entstanden!
Merci beaucoup, Madame Rieger et Madame Calcagno.
Das war eine wunderschöne Erfahrung und ein unvergessliches Erlebnis!
C. Müller, Kl.8