Bericht über den Tag der Berufsorientierung

Am 23. Juni 2026 fand an unserer Schule der Tag der Berufsorientierung statt. Ziel dieses Tages war es, den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen verschiedene Ausbildungsberufe und Berufsfelder vorzustellen. Dabei sollten wir einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten und herausfinden, welche Möglichkeiten es nach der Schule gibt. An diesem Tag waren verschiedene Unternehmen und Einrichtungen zu Gast, darunter die Agentur für Arbeit, der Zoll, Engelhorn Mode GmbH, Heidelberger Druckmaschinen AG, Freudenberg Service KG und TempoRatio Consulting GmbH.
Die Module waren sehr vielfältig gestaltet. So gab es beispielsweise ein Bewerbungstraining von TempoRatio, bei dem erklärt wurde, worauf es bei einer guten Bewerbung ankommt. Die Agentur für Arbeit stellte soziale und Gesundheitsberufe vor und informierte unter anderem über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Außerdem präsentierten der Zoll, Engelhorn, Freudenberg und Heidelberger Druckmaschinen verschiedene Ausbildungsberufe und berichteten aus ihrem Berufsalltag. Ziel aller Module war es, uns die unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten näherzubringen und uns bei der späteren Berufswahl zu unterstützen.
Ich selbst besuchte das Modul Soziales der Agentur für Arbeit. Dort habe ich viel über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gelernt. Es wurde erklärt, welche Aufgaben man während eines FSJ übernimmt, welche Vorteile es bietet und welche Möglichkeiten sich dadurch für die Zukunft ergeben. Besonders gut fand ich, dass wir viele praktische Aufgaben durchführen konnten. Dadurch wurde das Thema lebendig und verständlich, und das Modul hat mir viel Spaß gemacht.
Ein weiteres Modul, das ich besucht habe, war der Zoll. Dort erhielten wir einen Einblick in die verschiedenen Aufgaben der Zollbeamten. Besonders interessant waren die spannenden Geschichten aus dem Berufsalltag, die uns erzählt wurden. Dadurch konnte man sich gut vorstellen, wie abwechslungsreich dieser Beruf sein kann. Mit der Zeit wurde das Modul jedoch etwas eintönig, da überwiegend erzählt wurde und es nur wenige praktische Übungen gab.
Am besten gefallen hat mir das Modul von Engelhorn. Dort stand das praktische Arbeiten im Vordergrund. Nach einer kurzen Einführung konnten wir direkt verschiedene Aufgaben selbst ausprobieren. Dadurch war das Modul abwechslungsreich, interessant und machte besonders viel Spaß. Meiner Meinung nach lernt man durch praktische Übungen deutlich mehr, weil man die Tätigkeiten selbst erlebt und nicht nur darüber hört.
Von den Modulen, die ich nicht besucht habe, habe ich von meinen Mitschülerinnen und Mitschülern ebenfalls viel Positives gehört. Besonders das Bewerbungstraining sowie die Vorstellungen der verschiedenen Ausbildungsberufe wurden gelobt. Viele waren sich jedoch einig, dass die praktischen Module am meisten Spaß gemacht haben und am besten in Erinnerung geblieben sind.
Insgesamt war der Tag der Berufsorientierung sehr gelungen. Er hat mir gezeigt, wie vielfältig die Berufswelt ist und welche Möglichkeiten es nach der Schule gibt. Besonders gut fand ich, dass wir nicht nur Informationen erhalten haben, sondern viele Berufe auch praktisch kennenlernen konnten. Der Tag hat mir geholfen, neue Eindrücke zu sammeln und erste Ideen für meine berufliche Zukunft zu entwickeln.

Melisa Kilinc