Nachdem uns die SchülerInnen unsere amerikanischen Partnerschule in Rutland im Frühsommer besucht hatten, war es im Oktober für unsere SchülerInnen soweit, für 2,5 Wochen nach Amerika zu fahren. Von ihren Erfahrungen berichten Mara Höflein und Anna-Lina Kilthau.
Die zwei Wochen, die wir zwei gemeinsam mit 12 anderen SchülerInnen in den USA verbringen durften, fühlen sich rückblickend wie ein kleiner eigener Lebensabschnitt an. Wir waren als Gruppe gestartet, aufgeregt und voller Erwartungen, und kamen als eine Art zweite Familie zurück. Jeder Tag brachte etwas Neues: Begegnungen, die uns zum Lächeln brachten, Eindrücke, die uns staunen ließen, und Momente, in denen wir über uns selbst hinausgewachsen sind.Als wir nach dem langen Flug und der anschließenden Busfahrt in Rutland, Vermont ankamen, waren wir alle unglaublich aufgeregt, obwohl die AmerikanerInnen vorher bereits bei uns in Deutschland untergekommen waren und wir sie kannten. Aber die Aufregung war unbegründet. Die Offenheit unserer Gastfamilien war wahrlich berührend. Vom ersten Tag an wurden wir herzlich aufgenommen, als wären wir schon immer ein Teil ihres Alltags gewesen. Ob gemeinsames Abendessen, Ausflüge oder einfach Gespräche über Schule, Hobbys und Träume - es war sehr überraschend, wie ähnlich wir uns trotz verschiedener Kulturen waren.Auch der Schulalltag war ein besonderes Erlebnis. Die großen Flure, die lockere Atmosphäre und die vielen Clubs wirkten wie aus einem Film. Doch am schönsten war zu sehen, wie selbstverständlich wir in die Gemeinschaft aufgenommen wurden. Aus Fremden wurden Freunde, vielleicht für ein ganzes Leben lang.Nach unserer Zeit bei den Gastfamilien in Rutland verbrachten wir drei Tage als deutsche Gruppe in Boston. Dort kamen wir in einem Hostel unter. Diese Zeit sorgte für ganz andere lehrreiche Erkenntnisse und wir hatten dort ebenfalls sehr viel Spaß.
Zusammenfassend hat uns dieser Austausch gezeigt, wie wichtig es ist, offen auf Neues zuzugehen. Wir sind unfassbar dankbar für jede Erfahrung, jedes Lachen und jede Erkenntnis, die wir mit nach Hause nehmen durften. Am Ende des Austauschs wurde uns klar: Manchmal reichen zwei Wochen, um die Welt ein kleines Stück größer und vor allem näher erscheinen zu lassen.
Wir würden jedem Lesenden ans Herz legen, an diesem Austausch teilzunehmen.