Was ist Hate Speech?

Ein respektvolles Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar. Zu beobachten ist aber gegenwärtig, dass dort Hetze, Hass und Diskriminierung immer mehr Verbreitung finden – besonders in Sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten.
Für das Phänomen der Verbreitung von Hassbotschaften im Internet hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch der Begriff Hate Speech (englisch für „Hassrede“) durchgesetzt. Er beschreibt abwertende, menschenverachtende und volksverhetzende Sprache und Inhalte, durch die die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten werden. Denn, so Artikel 1 des Grundgesetzes, „die Würde des Menschen ist unantastbar“. Das gilt auch im Internet.

Hate Speech richtet sich vorwiegend gegen Personen, die einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden. Sie erfahren eine Abwertung aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer (vermeintlichen) Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Körpers. Hate Speech ist insofern eng verknüpft mit dem Begriff gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Sie kann aber auch jene treffen, die zwar selbst nicht einer der genannten Gruppen zugeordnet werden, aber online und offline für deren Rechte und gegen Menschenfeindlichkeit eintreten.
(Quelle: www.klicksafe.de)

Worum geht es in der Anti Hate Speech Challenge?

Durch die Challenge sollen Jugendliche motiviert werden, sich gegen Online Hate Speech zu engagieren. Oft sind es keine großen Dinge, sondern kleine Alltagsaktivitäten, die ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander und gegen gruppenbezogenen Hass setzen.
Genau dafür ist die Anti Hate Speech Challenge gemacht worden. Die Challenge besteht aus 12 Aktivitäten und die Aufgabe besteht darin, all diese Aktivitäten innerhalb eines Monats durchzuführen.
Nachfolgend zwei Erfahrungsberichte aus der Mittelstufenklasse, die als erstes an der Challenge teilgenommen und sich den 12 Aufgaben gestellt hat:
„Die Selma Hacking Hate Challenge setzt sich mit dem Thema Hass auseinander. Sie möchte erzielen, dass man neue Kulturen, neue Länder und neue Leute kennenlernt. Die Challenge möchte das Gemeinschaftsgefühl stärken und dafür sorgen, dass man sich besser kennt.
Außerdem ist das Ziel der Selma Hacking Hate Challenge, dass es weniger Hass gibt und dass man sich Zeit für andere Leute nimmt, anstatt sich nur um sich selbst und seine eigenen Probleme zu kümmern.
Zudem möchte sie, dass man sich in die Person, die Hass abbekommt, hineinversetzt und ihr hilft.
Darüber hinaus soll erreicht werden, dass man selbst keine andere Person verletzt, sondern dass man ihr „Zuspruch“ gibt.“ (von Julia)

„Ich habe aus der Selma Hacking Hate Challenge vieles gelernt. Dinge über Hate Speech in Internetseiten, aber auch über neue Kulturen. Ebenfalls Unterhaltungen tun dem Menschen sehr gut. Ich konnte Freunde und Bekannte besser kennenlernen. Die Erfahrung neuer Kulturen ist für mich sehr interessant. Daher lag mir die Aufgabe, ein neues Gericht zu probieren, sehr gut. Ich konnte dadurch die Geschmäcker anderer Kulturen testen. Dabei schmeckte mein auserwähltes Gericht sehr gut.

Allgemein die Erfahrung, durch Hate Speech oder die Erfahrungen anderer schockieren mich und andere. Dabei sind viele Kommentare auf Social-Media-Plattformen viel zu übertrieben und unnötig. Daher sollte man sich nach meinem Wissen nicht auf solche Menschen einlassen und sich für andere einsetzen.“ (von Meluan)