„ERFINDEN IST UNENDLICH VIEL SCHÖNER ALS ERFUNDEN ZU HABEN.“

Dr. Carl Benz

MINT-Kongress 2014 von Schülern für Schüler

Am Carl-Benz-Gymnasium fand am 14. November 2014 für alle naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse erstmals ein MINT-Kongress (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) statt.
Der zweistündige Kongress wurde von Schülern für Schüler gemacht und selbst die Älteren konnten noch einiges von den Jüngeren erfahren. Es wurde über unterschiedliche Themen aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften gesprochen. Die Präsentationen wurden in Teamarbeit in den Klassen mit deren Lehrern Frau Goerz, Herr Dr. Lamprecht, Frau Koch, Herr Berberich und Frau Dr. Fischer vorbereitet, anschaulich visualisiert und dann in der Turnhalle der ehemaligen Martinsschule präsentiert. Mehr als 170 Schülerinnen und Schüler folgten gespannt den Vorträgen und betrachteten die, passend zu den Themen, ausgestellten Poster.
Eröffnet wurde der Kongress durch eine Begrüßung des Moderators Ryan Schork, der gekonnt mit einer Prise Humor durch die Veranstaltung führte. Die Regionalsiegerinnen Paulina Fritz und Amelie Klemm (Klasse 7e) des „Schüler experimentieren“-Wettbewerbs 2014 im Fachbereich Physik präsentierten ihr Thema „Temperatur rund um die Uhr“. Danach erfuhren die Schüler, wie in einem Klassenraum die Luft zirkuliert (Forschung der Regionalsiegerinnen Mara Schwabe und Charlotte Vitek, Klasse 8d, des „Schüler experimentieren“-Wettbewerbs 2014 im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften), außerdem, welche Hauttypen es gibt (Klassen 8c und 8d) und wie ein Elektronenmikroskop funktioniert (Klasse 8c).
Interessant war auch der Vortrag über den Klimawandel (Klasse 10c) und besonders gut kamen beim Publikum die Science Poetry Slams an. Hierbei hatten Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a untersucht, ob Märchen realistisch sind, und wie man sie mit Hilfe der Naturwissenschaften erklären könnte. Zum Beispiel wäre es logisch gewesen, wenn Schneewittchen eine Fructose-Intoleranz gehabt hätte. So hätte man ihren kurzzeitigen Tod mit Hilfe einer Herzrhythmusstörung, die zum kurzzeitigen Herzstillstand führt, erklären können. Diese und andere Geschichten sorgten für viel Amüsement im Publikum.
Von einer anderen zehnten Klasse, der 10e, wurden der Weg des Lichts vom All zur Erde erklärt und interessante Fragen wie „Warum ist der Himmel blau?“ beantwortet. Den Schluss machten die ältesten Teilnehmer des Kongresses, Schüler eines Physikkurses der Jahrgangsstufe 1, mit dem Thema „Blaue LED“. Trotz der Aufregung meisterten die Schüler ihre Vorträge souverän und professionell, was mit tosendem Applaus des Publikums belohnt wurde. Da die Veranstaltung nach Aussage von Schülern ein voller Erfolg war, wird der MINT-Kongress nächstes Jahr sicher wieder stattfinden. „In ein paar Jahren vielleicht sogar regional“, so Frau Dr. Fischer.
Anica Kißler und Sarah Kochendörfer

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